Fräswissen

Was kostet step2gcode wirklich? Preismodell und Grenzen ehrlich erklärt

Kurz beantwortet: Dein erstes Modell ist komplett kostenlos, mit allen Funktionen ohne Ausnahme. Gezählt wird das Modell, nicht die Anzahl der Versuche: Dasselbe Bauteil kannst du beliebig oft mit anderen Einstellungen neu erzeugen und herunterladen. Jedes weitere Modell kostet 1 Credit und bleibt danach dauerhaft frei, auch für neue Varianten. Kein Abo, keine automatische Verlängerung, kein Konto nötig.

Genauso wichtig wie der Preis sind die Grenzen, und die stehen hier genauso ehrlich: step2gcode ist ein 2.5D-Werkzeug, kein vollwertiges CAM.

step2gcode kostenlos ausprobieren →

In fünf Minuten herausfinden, ob es für dein Teil reicht

  1. Prüfen, ob das Teil 2.5D ist: ebene Flächen, senkrechte Wände, definierte Tiefen — keine Freiformflächen. Hat es welche, bietet step2gcode den 3D-Weg (Beta) an.
  2. Datei bereithalten: STEP, DXF oder SVG, bis 5 MB.
  3. Hochladen und die automatische Erkennung ansehen — Konturen, Taschen und Bohrungen erscheinen in der Vorschau.
  4. Alle benötigten Operationen aktivieren und die Vorschau prüfen.
  5. G-Code herunterladen und als Luftschnitt testen — alles ohne Konto und ohne Zahlungsdaten.

Das Preismodell im Detail

Es gibt keine gesperrten Funktionen. Fase, V-Bit-Gravur, Haltestege, Planfräsen, Laser-Modus und Verschnittoptimierung stehen in der kostenlosen Nutzung genauso zur Verfügung wie sonst. Begrenzt ist allein die Menge: Das erste Modell ist kostenlos, danach kostet jedes weitere Modell 1 Credit, gekauft per Stripe in Paketen ab 4,90 Euro brutto.

Warum nach Modellen und nicht nach Generierungen? Weil gutes CAM Ausprobieren bedeutet. Wer den Fräserdurchmesser, die Zustelltiefe oder die Strategie variiert, soll dafür nicht bezahlen. Das kostenlose Modell bleibt frei, ein bezahltes dauerhaft. Der jeweils aktuelle Stand steht immer direkt in der App.

Die technischen Grenzen

step2gcode ist auf 2.5D-Bearbeitung ausgelegt: ebene Konturen, Taschen und Bohrungen mit definierter Tiefe. Freiformflächen fräst ein 3D-Weg in der Beta-Phase (Kugelfräser von oben, bei Bedarf zwei Aufspannungen); Mehrachsbearbeitung und Drehteile sind bewusst nicht abgedeckt — dafür braucht es ein vollwertiges CAM. Unterstützte Formate sind STEP, DXF und SVG bis 5 MB; gegen Missbrauch gibt es faire Nutzungsgrenzen.

Eine ehrliche Gegenüberstellung mit dxf2gcode, OpenBuilds CAM, Kiri:Moto und Deepnest findest du auf der Vergleichsseite.

Keine versteckten Haken

Kein Datenverkauf (hochgeladene Dateien werden nach spätestens 24 Stunden gelöscht), keine Werbung, kein Kontozwang, keine Wasserzeichen im G-Code und keine Funktion, die hinter einer Bezahlschranke steht. Finanziert wird der Dienst über die Credits.