Fräswissen
Fusion 360 zu kompliziert? Die einfache Alternative für 2.5D-Teile
Kurz beantwortet: Für 2.5D-Teile wie Platten, Frontplatten, Halter und Zuschnitte ist step2gcode die einfache Alternative — STEP-, DXF- oder SVG-Datei hochladen, Werkzeug und Tiefe wählen, G-Code herunterladen. Ohne Installation, ohne Registrierung, ohne CAM-Einarbeitung. Für echte 3D-Freiformflächen bleibt ein vollwertiges CAM wie Fusion 360 die richtige Wahl.
Fusion 360 kann sehr viel, und genau das ist für Gelegenheitsfräser das Problem: Setups, Werkzeugbibliotheken, Operationen und Postprozessor-Auswahl wollen gelernt sein. Wer nur ab und zu ein flaches Teil aus der Platte fräst, verbringt schnell mehr Zeit im CAM als an der Maschine.
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Vom CAD-Modell zum G-Code in fünf Schritten
- CAD-Datei exportieren: STEP direkt aus Fusion 360, FreeCAD oder Onshape, alternativ DXF oder SVG für flache Konturen.
- Datei auf step2gcode hochladen — Konturen, Taschen und Bohrungen werden automatisch erkannt.
- Werkzeugdurchmesser und Material wählen, die Vorschub-Presets übernehmen die Schnittwerte.
- Nullpunkt und Operationen prüfen (Kontur, Tasche, Bohren, optional Fase oder Haltestege).
- Vorschau kontrollieren und den fertigen G-Code für GRBL, Mach3, LinuxCNC und weitere Steuerungen herunterladen.
Was du dir gegenüber Fusion 360 sparst
Die CAM-Einarbeitung entfällt fast komplett: keine Werkzeugbibliothek pflegen, keine Setups definieren, keine Operationen von Hand verketten, keinen Postprozessor suchen und konfigurieren. step2gcode erkennt die Bearbeitungen aus der Geometrie und schlägt sinnvolle Werte vor — das Prinzip kennt man vom Slicen im 3D-Druck.
Auch die Infrastruktur ist einfacher: kein Installationspaket, kein Konto, keine Projektverwaltung in der Cloud. Der Generator läuft im Browser, auch auf einem schwachen Werkstatt-Laptop.
Wann Fusion 360 die richtige Wahl bleibt
Ehrlich eingeordnet: Sobald echte 3D-Freiformflächen, mehrseitige Bearbeitung, Drehteile oder adaptive Schruppstrategien gefragt sind, führt an einem vollwertigen CAM kein Weg vorbei. Auch wer jeden einzelnen Parameter kontrollieren will, ist mit Fusion 360, EstlCAM oder Kiri:Moto besser bedient.
step2gcode ist bewusst auf 2.5D beschränkt: ebene Konturen, Taschen und Bohrungen mit definierter Tiefe. Das deckt einen großen Teil typischer Hobby- und Werkstattteile ab — aber nicht alles.
Beides kombinieren statt entweder-oder
Viele nutzen beides: Konstruiert wird im gewohnten CAD (Fusion 360, FreeCAD, Onshape), als STEP exportiert und für einfache Teile in Sekunden über den Browser in G-Code verwandelt. Nur die komplexen Teile gehen den vollen CAM-Weg.