Fräswissen
STEP, DXF oder SVG: welches Format für welchen Job?
step2gcode nimmt drei Dateiformate an, und die Wahl ist einfacher, als sie aussieht: Sie richtet sich danach, wo dein Entwurf herkommt und was daraus werden soll.
Die Kurzentscheidung
- 3D-Teil aus dem CAD (Fusion 360, FreeCAD, Onshape): als STEP exportieren. Taschen, Bohrungen und Tiefen stecken bereits im Modell und werden automatisch erkannt.
- Flache Teile, Schilder, Zuschnitte aus 2D-Programmen (QCAD, LibreCAD): als DXF speichern und die Frästiefe in step2gcode angeben.
- Logos, Schriftzüge und Grafiken (Inkscape, Illustrator): als SVG hochladen, es wird wie eine DXF als Vektorkontur verarbeitet.
- Gravuren: V-Bit wählen und den Gravurmodus nutzen, die Pfade werden direkt abgefahren.
- Mehrere Teile aus einer Platte: Funktion „Mehrere Teile anordnen" nutzen und DXF-, SVG- und STEP-Teile mit Stückzahlen platzsparend auf dem Blech anordnen lassen.
STEP: wenn die dritte Dimension zählt
Eine STEP-Datei enthält den echten Körper mit allen Tiefeninformationen. step2gcode erkennt Taschen, Innenkonturen und Bohrungen direkt aus der Geometrie, du musst keine Tiefen von Hand eintragen. Für alles, was du in einem CAD konstruiert hast, ist STEP darum die erste Wahl.
DXF: der 2D-Klassiker
Eine DXF beschreibt nur Konturen in der Ebene, die Tiefe gibst du beim Erzeugen des G-Codes an. Dafür ist der Weg von der Zeichnung zum Schnitt kurz, und mit dem 2D-Direktmodus lassen sich die Pfade auch ohne Umweg direkt abfahren, ideal für Gravuren und einfache Durchschnitte.
SVG: von der Grafik zur Fräsung
SVG ist das Format der Grafikwelt: Logos, Beschriftungen, Icons. step2gcode behandelt SVG-Dateien wie DXF-Vektoren, du kannst also direkt aus Inkscape heraus fräsen oder lasern, ohne den Umweg über ein CAD-Programm.
Übrigens: auch für den Laser
DXF- und SVG-Konturen lassen sich in step2gcode nicht nur fräsen, sondern im Laser-Modus auch schneiden und gravieren, mit eigenen Material-Presets für Leistung und Geschwindigkeit.
Direkt ausprobieren
STEP-, DXF- oder SVG-Datei hochladen, Werkzeug und Material wählen, G-Code herunterladen. Ohne Installation, ohne CAM-Einarbeitung.
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